IP-TV ist einfach übersetzt, Fernsehen aus dem Internet. Bisher wurden TV Signale über den Äther (Satellit oder Terrestrisch) oder Kabel übertragen. Diese Methoden sind jedoch sehr kostenintensiv und bescheren den Betreibergesellschaften einen netten Gewinn. Das Internet bietet nun seit geraumer Zeit ebenfalls die Möglichkeit TV Programme zu verbreiten. Es gibt dazu zwei Grundarten.
 
Das "Streaming Video" funktioniert wie ein normaler Fernsehkanal. Hier wird von einem Sender ein permanent laufendes Programm eingespeist, welches der jeweilige Zuschauer direkt verfolgen kann. Viele Beispiele finden sie auf unserer "virtuellen Fernbedienung"
 
Bei "Video on Demand" kann man Videos, wann immer man möchte, herunterladen und sich diese ansehen. Momentan bevorzugen wir diese Variante für unsere eigenen Kanäle. Der Vorteil ist, man kann sich Beiträge selbst zusammenstellen und nach eigenen Interessen auswählen.
 
Sicherlich fragen jetzt manche nach den Angeboten der Telekom oder den anderen Anbietern. Dies sind jedoch meist spezielle Angebote von Firmen, die natürlich Kunden an sich binden wollen und bestehende oder auch neue Fernsehkanäle mit einer bestimmten Empfangsbox zu koppeln. In unserem Portal geht es jedoch vorwiegend um das freie und kostenlose Internetfernsehen. Die Entwicklung kann man ungefähr mit den in den 90ern aktuellen Portalen wie z.B. AOL oder t-online und dem Internet vergleichen. Das Angebot t-home ist nur ein Angebot (wenn auch breit gefächertes) der Fa. Telekom. Das Internet bietet aber weitaus mehr. Unsere Seite bietet dagegen eine Plattform für alle freien  Anbieter
 
Momentan ist die Netzanbindung noch bei manchen ein Problem. Man sollte für ein vernünftiges Internetfernsehen schon mindestens einen DSL Anschluß haben.
 
Weitergehende Informationen finden Sie unter : http://www.iptv-anbieter.info/
 
 
IPTV als vierter TV-Übertragungsweg mit Entwicklungspotenzial
 
Zitat einer Veröffentlichung einer Gldmannstudie Quelle http://www.goldmann.de Dort ist auch die komplette Studie erhältlich
 

Erste Studie zu den Marktpotenzialen für IP-basiertes Fernsehen in Deutschland
 


 

In den meisten westeuropäischen Ländern, insbesondere in Frankreich und in Italien, wurden IPTV-Angebote bereits erfolgreich im Markt eingeführt. In Deutschland beschränken sich Videodienste derzeit auf Video on Demand. Noch 2006 werden allerdings die wichtigsten Telekommunikationsunternehmen mit linearen IPTV-Angeboten auf den Markt kommen.

 

IPTV (die Übertragung von TV-Signalen über das Internet auf den Fernseher) hat das Potenzial, als "vierter Weg" zu einer ernsthaften Konkurrenz für die bestehenden TV-Distributionswege zu werden. Goldmedia hat erstmals eine wissenschaftlich fundierte und umfassende Marktanalyse dieser Zukunfts- und Wachstumsbranche für Deutschland vorgelegt.

 

Die Studie IPTV 2010. Marktpotenziale für IP-basiertes Fernsehen in Deutschland" analysiert alle für eine Markteinführung wichtigen Bereiche: technologische Entwicklungen, rechtliche Aspekte sowie IPTV-Inhalte aus TV-Anbietersicht. Sie enthält eine Systematisierung der bestehenden und geplanten Angebote in Deutschland, diskutiert Business Modelle und entwirft Entwicklungsszenarien für IPTV in Deutschland bis 2010. Die Studie enthält erstmals eine Marktpotenzialanalyse und eine Hochrechnung. Analysen und Case Studies zu bestehenden IPTV-Angeboten in Europa geben ausführliche Informationen zur internationalen Entwicklung.

 

Die Studie wurde mit Unterstützung der Siemens AG veröffentlicht.

Goldmedia-Prognose: 1,3 Mio. Haushalte nutzen IPTV in 2010

 

 
In Deutschland beschränken sich Videodienste über DSL derzeit noch auf Video-On-Demand. Goldmedia erwartet jedoch, dass noch 2006 die wichtigsten

Telekommunikationsunternehmen mit linearen IPTV-Angeboten in Deutschland auf den Markt kommen werden. Goldmedia prognostiziert, dass in Deutschland bis 2010 rund 1,3 Millionen Haushalte Fernsehen über das Internet-Protokoll empfangen werden. 
Technische Voraussetzungen bestehen - DSL wird zum Multimediaanschluss

Mit mehr als 10 Millionen Anschlüssen gelangte Ende 2005 jeder vierte deutsche Haushalt breitbandig ins Internet. Die dominierende Technologie für Breitbandinternet in Deutschland ist nach wie vor DSL. Durch immer größere Bandbreiten ist neben der Übertragung von Sprach- und Datendiensten schon jetzt die Distribution von TV-Signalen realisierbar.

 

Die Netzbetreiber rüsten zudem derzeit massiv auf: ADSL2+ und VDSL ermöglichen noch deutlich größere Bandbreiten, mit denen auch die Übertragung von HDTV problemlos erfolgen kann.

IPTV bietet Nutzern und Sendern Mehrwert: Angebotsvielfalt und Interaktion

Fernsehen über das Internet-Protokoll ist aus Kundensicht höchst attraktiv, stehen dem Fernsehkonsumenten doch zahlreiche neue Programmangebote zur Verfügung. Der große Vorteil von IPTV ist zudem der Rückkanal. Er bietet dem Zuschauer neben der Nutzung von Filmabrufdiensten (Video-on-Demand) auch interaktive Möglichkeiten: Shopping, Online-Spiele, Sport-Wetten oder Online-Versteigerungen.

 

Für TV-Anbieter ergibt sich durch IPTV ein weiterer Übertragungsweg und zugleich die Chance, viele neue Angebote, z.B. Spartenkanäle für spezielle Zielgruppen, zu platzieren.


IPTV in Deutschland als "Vierter Weg" oder Zusatzoption

IPTV ist sowohl als ´vierter Weg´ und vollwertige Infrastruktur neben den bestehenden TV-Distributionswegen denkbar, aber auch als zusätzliche Option in einem hybriden Geschäftsmodell. Dieses Modell ist besonders für DVB-T und den Satelliten interessant.

 

Diese Seite wurde am 09.04.2008 letztmalig aktualisiert © Medienservice Lohs - HR